Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


Beschaffung von Postdienstleistungen
Gegenstand des Seminars

Behördenpost ist Vertrauenssache. Die Beschaffung von sicheren Postdienstleistungen führt in der Praxis allerdings häufig zu Problemen für öffentliche Auftraggeber. Seit der Liberalisierung des Postsektors ist der Markt für Postdienstleistungen unübersichtlich geworden. Das komplexe, aber allseits zu beachtende Postrecht ist vielen Auftraggebern fremd. Überdies führt das ohnehin unübersichtliche Vergaberecht durch eine Reihe von speziellen Entscheidungen, die je Bundesland variieren, zu einer weiteren Verkomplizierung. Neben alledem ist der Postmarkt hart umkämpft, d.h. die Vergabeverfahren zur Beschaffung von Postdienstleistungen stehen unter besonderer Beobachtung.

Das Seminar vermittelt öffentlichen Auftraggebern, die sich mit der Vergabe von Postdienstleistungen beschäftigen müssen, durch Referenten aus Verwaltung, Rechtsberatung und Regulierungsbehörde in praxisgerechter Vermittlung das Rüstzeug, rechtssicher qualitätsgerechte Postdienstleistungen beschaffen zu können. Hierzu gibt es einen aktuellen Einblick in die Marktlage und wissenswerte postrechtliche Eigenheiten. Außerdem wird ein fundierter Einblick in die vergaberechtliche Rechtsprechung zu Postdienstleistungen ermöglicht. Schließlich wird durch ein gemeinsam zu lösendes Praxisbeispiel erworbenes Wissen angewandt bzw. vertieft.

Seminarablauf

Der Postmarkt

  • System des Postrechts
  • Aktuelle und künftige Gesetzessituation
  • Marktlage und –probleme

Beschaffung von Postdienstleistungen

  • System des Vergaberechts
  • Vergabeverfahren und deren Ablauf
  • Einordnung von Postdienstleistungen
  • Strukturierung von Postvergaben
  • Sonderproblem Nachunternehmer
  • Sonderproblem Bewertung
  • Aktuelle Rechtsprechung

Praxisfall

  • Formulierung Vergabeunterlagen
  • Prüfung der Eignung
  • Wertung der Angebote
  • Vergabeakte
Referenten
Dr.  Klaus  Greb, Rechtsanwalt und Partner von avocado rechtsanwälte, Berlin. Dr. Klaus Greb hat an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer studiert. Vor seinem Eintritt als Partner bei avocado war er u.a. Anwalt bei Freshfields Bruckhaus Deringer und Müller-Wrede & Partner. Im Schwerpunkt berät Dr. Greb in vergaberechtlichen, beihilfe- bzw. zuwendungsrechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten. Zudem hat er Expertise im Bau- und Architektenrecht. Dr. Greb gestaltet und begleitet teils sehr komplexe Vergabeverfahren sowohl auf Auftraggeber- als auch auf Bieterseite und vertritt Mandanten ferner regelmäßig in vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahren sowie in zivil- und verwaltungsrechtlichen Prozessen. Das Energie- bzw. Konzessionsrecht und andere regulative Bereiche, z. B. das Postrecht gehören zum Beratungsfeld von Dr. Greb. Dr. Greb ist Ausbilder für Rechtsanwälte im Rahmen des Fachanwaltslehrgangs Vergaberecht des Deutschen Anwaltsinstituts, überdies Dozent an der Verwaltungsakademie Berlin und regelmäßig Referent auf hochwertigen Vortragsveranstaltungen, z. B. des Behördenspiegel oder der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften. Er publiziert regelmäßig, ist u. a. ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift "Vergaberecht", Herausgeber eines Kommentars zur SektVO sowie Mitautor des Standardkommentars „Ziekow/Völlink“ zum Vergaberecht
Steffen  Jäger, Stabsstelle Innere Verwaltung, Landratsamt Heilbronn
Manfred  Schäfer, Leitender Regierungsdirektor a.D. Nach Stationen bei einer gewerblichen Berufsgenossenschaft, im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, bei der Treuhandanstalt Berlin und im Bundeskanzleramt verantwortete er bis Mitte 2016 in der Bundesnetzagentur den Bereich Ökonomische Grundsatzfragen der Regulierung der Postmärkte, Marktbeobachtung, Marktabgrenzung und Marktbeherrschung Post. Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hat er sogenannte Twinningprojekte in Litauen, Lettland, Polen und Kroatien geleitet. Diese Projekte wurden von der Europäischen Union finanziert und unterstützen den Verwaltungsaufbau in diesen Ländern.
Termin und Ort
Ort:
Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn


Zeitraum:
19.09.2017 09:30 Uhr - 19.09.2017 17:30 Uhr

Preis
450,- Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung


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