Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie verändert bereits heute die Arbeitsrealität in der öffentlichen Verwaltung. Entscheidend ist dabei nicht „die KI“ als abstraktes Konzept, sondern der konkrete Einsatz unterschiedlicher Anwendungen: von intelligenten Text- und Assistenzsystemen bis hin zu spezialisierten KI-Lösungen in Fachverfahren.
In der Praxis zeigen Beispiele wie KI-gestützte Systeme in der Bundesverwaltung oder Anwendungen wie BAKIRA in der Bundesagentur für Arbeit, wie stark sich Arbeitsprozesse dadurch verändern. Aufgaben werden neu verteilt, Bearbeitungszeiten verkürzt, Schnittstellen zwischen Mensch und IT verschoben – und zugleich entstehen neue Anforderungen an Kontrolle, Verantwortung und Führung.
Dieses Seminar macht diese Veränderungen greifbar und überträgt sie direkt in den Verwaltungsalltag von Bund, Ländern und Kommunen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fallbeispiele, typische Einsatzszenarien und die Frage, wie Führungskräfte den Einsatz von KI aktiv gestalten können, statt nur darauf zu reagieren.
Dabei geht es nicht nur um Effizienzgewinne, sondern um grundlegende Veränderungen der Arbeitsorganisation: Welche Tätigkeiten werden unterstützt, welche neu entstehen und welche wegfallen? Wie verändern sich Kompetenzprofile? Und welche Rolle übernimmt Führung, wenn Entscheidungen zunehmend KI-unterstützt vorbereitet werden?