Die Beschaffungen im Bereich von Bauleistungen jedweder Art weisen nicht nur eine hohe Komplexität auf, sondern sind für die Öffentliche Hand gleichermaßen praxisrelevant. Mit dem Inkrafttreten des Vergaberechtsbeschleunigungsgesetzes 2026 hat der Gesetzgeber einen neuen Rahmen geschaffen, der darauf abzielt, Bau- und Planungsvergaben spürbar zu beschleunigen und zugleich den gestiegenen Anforderungen an Nachhaltigkeit und strategische Beschaffung gerecht zu werden. Neben den vielfältigen Fragestellungen, die sich auch schon vor dem Vergaberechtsbeschleunigungsgesetz immer wieder gestellt haben, stehen öffentliche Auftraggeber und auch Auftragnehmer vor fortwährenden Herausforderungen. Dies sowohl rechtlich als auch strategisch, um den gestiegenen Beschaffungsanforderungen gerecht zu werden.
Der Hamburger Hochbautag 2026 greift diese Entwicklungen auf und widmet sich den zentralen Fragestellungen, die sich aus der Vergaberechtsreform für die Praxis der Planungs- und Hochbauvergabe ergeben. Wie lassen sich Generalunternehmervergaben mit dem Losaufteilungsgebot in Einklang bringen? Welche Spielräume eröffnet das neue Recht, um Vergabeverfahren effizienter zu gestalten, ohne dabei Nachhaltigkeitsziele aus dem Blick zu verlieren? Und welche Rolle können Rahmenvereinbarungen künftig bei der Vergabe komplexer Bau- und Planungsleistungen spielen?
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung sowie an Vertreterinnen und Vertreter der privaten Wirtschaft, die regelmäßig mit der Vergabe von Bau- und Planungsleistungen befasst sind. Erfahrene Referentinnen und Referenten beleuchten die praktischen Auswirkungen der Gesetzesreform aus unterschiedlichen Perspektiven und geben konkrete Handlungsempfehlungen für die tägliche Praxis.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!