Vor dem Hintergrund geopolitischer Verwerfungen, Kriegen und Konflikten sowie Entwicklungen im Extremismus haben hybride Bedrohungen gegen die deutsche Wirtschaft, Behörden und Kommunen einen historischen peak erreicht. Die aktuellen und zukünftigen hybriden Bedrohungen umfassen Spionage und Sabotage, das Auskundschaften durch Drohnen (für potenzielle spätere Sabotage), Cyberangriffe und (potenzielle) Innentäter.
„Wer wird wie und warum zum Innentäter?“ ist eine Leitfrage dieses Webinars. Voraussetzungen für (potenzielle) Innentäter sind unterschiedliche Ebenen und Faktoren der Motivation sowie Tatgelegenheiten.
(Potenzielle) Innentäter können von außen (durch fremde Geheimdienste und deren Proxys sowie andere Akteure) angebahnt, motiviert, gesteuert werden oder aber Selbstanbieter, ein sog. walk in, sein. Die Gefahr von Innentäterhandeln kann von verschiedenen Personenkreisen ausgehen.
Analysiert werden zahlreiche unterschiedliche mögliche Motivationen und Tatgelegenheiten. Persönliche und arbeitsplatzbezogene Ursachen, berufliche Unzufriedenheit, finanzielle Anreize, thrill seeking, Faktoren auf der psychologischen Ebene bis hin zu weltanschaulich-ideologischen, politisch-extremistischen Faktoren.
Bei (potenziellen) Innentätern mit politischer, extremistischer Motivlage stellen die Verfassungsschutzbehörden fest, dass „Extremisten als Innentäter erheblichen Schaden für Wirtschaftsunternehmen verursachen können“.
Methodik und Struktur des Webinars
- Interaktives Design, maximal 20 Teilnehmerinnen & Teilnehmer
- Methodisch-didaktisches Ziel: Interaktiv-kommunikatives Webinar
- Wechsel Input und Fragen, Beiträge, Diskussion
- Arbeit mit aktuellen Fallbeispielen
- Austausch und Vernetzung („die Community besser vernetzen“)