Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


PRÄSENZ: Polizeiliche Identitätsprüfung – Erkennen von ge- und verfälschten Personaldokumenten
Gegenstand des Seminars
Der sozialwirtschaftliche Schaden des Identitätsbetruges durch Vorlage von gefälschten Personaldokumenten beläuft sich nach Berechnungen des Bundeskriminalamtes auf ca. 30 bis 55 Tsd. € pro Falschidentität. Nicht erst seit den Terroranschlägen u.a. von Berlin sollten alle Behörden Identitäten prüfen.
 
Ziel dieses Seminares ist das Sensibilisieren der Teilnehmenden, wie „leicht“ es Straftätern fällt Behördenmitarbeitende zu täuschen. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den Praxisanteilen. Die Teilnehmenden prüfen eigenständig vorgelegte echte und gefälschte Dokumente mittels UV-Lupe. Auch sollen Anhaltspunkte für mögliche Verfälschungen (z.B. Lichtbildaustausch) detektiert werden.
Zielgruppe
  • Kommunen – Ausländerbehörden, Meldeämter, Standesämter, Standesamtsaufsichten, Gewerbeämter, Bußgeldstellen, Sozialämter, Fahrerlaubnis- und Kfz-Zulassungsstellen u.a.
  • BOS – Zoll, Bundespolizei, Länderpolizei, Bundesamt für Güterverkehr
  • Geldwäschebeauftragte
  • Kfz-Vermietungen
  • Glücksspielautomatenbetreiber
Seminarablauf

Themenüberblick, 09:30-17:30 Uhr:

  • Polizeiliche Identitätsprüfung (Handelt es sich um die Person, welche vor mir steht, auch um die Person, welche auf dem Lichtbild zu erkennen ist?)
  • Grundkenntnisse Druck- und Sicherheitsmerkmale
  • Grundkenntnisse Integrationstechnik (z.B. maschinen-lesbare-Zone)
  • Verfälschungsmöglichkeiten kennenlernen
  • Aktuell: echte ukrainische Personaldokumente prüfen

Je nach Teilnehmerstruktur werden zusätzlich Spezialthemen behandelt:

  • Grundkenntnisse Stempel und Unterschriften (Standesämter)
  • EU-/nicht EU-Führerscheine (Fahrerlaubnisbehörden)
  • Fälschungsarten Reisepässe (Ausländerbehörden)
  • EU-Dokumente (Meldebehörden)
  • Ausweislesetechnik (z.B. Visotec der Bundesdruckerei / PentaScanner der Fa. DESKO GmbH)
Referenten
Jens  Mayer, Polizeihauptkommissar a.D., als Sachverständiger für Urkunden ehemals beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg tätig. 27-jährige Polizeidiensterfahrung und langjährige Erfahrung als Dozent bei unterschiedlichen Behörden zur Thematik. Langjährige Erfahrung als Dokumentenberater beim Polizeipräsidium Offenburg u.a. während der syrischen Flüchtlingskrise 2015/2016.
Termin und Ort
Ort:
Tagungshotel (wird noch bekannt gegeben)
Nürnberg


Zeitraum:
26.10.2022 09:30 Uhr - 26.10.2022 17:30 Uhr

Preis
590,- Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung


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