Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


Good Governance made with Germany
Weltweite Vernetzung von Entscheidungsträger*innen für eine Stärkung des öffentlichen Sektors
Gegenstand des Seminars
Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt den Governance-Fonds im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch. Ziel ist die Nutzung deutscher Erfahrungen mit guter Regierungsführung (Good Governance) durch Entscheidungsträger*innen in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
 
Um diese Erfahrungen zur Verfügung stellen zu können, baut der Governance-Fonds ein Netzwerk deutscher Expert*innen und (ehemaliger) Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung auf und aus, die ihr struktur- und ordnungspolitisches Erfahrungswissen in die Beratung von Reforminitiativen in unseren Partnerländern einbringen können und wollen.

Diese virtuelle Informationsveranstaltung am 7. Dezember 2021 zielt darauf ab, das Netzwerk zu erweitern. Nachdem das BMZ die entwicklungspolitische Zielrichtung dargestellt hat, wird die GIZ die Arbeitsweise des Governance-Fonds und Ihre Möglichkeiten erläutern, sich und Ihre Expertise einzubringen. Im Anschluss steht genügend Raum für Ihre Rückfragen und Diskussion zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zielsetzung
Weltweit besteht in vielen Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) ein hohes Interesse an spezifisch deutschen Lösungsansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen: Wie lässt sich beispielsweise ein Steuersystem so gestalten, dass lokalen und nationalen Regierungen mehr Eigeneinnahmen zur Verfügung stehen? Wie kann Verwaltungshandeln für die Öffentlichkeit transparent und verständlich gemacht werden? Welche Reformansätze tragen zur Stärkung einer unabhängigen Rechtspflege bei?
 
Die Bundesrepublik Deutschland kann in diesen Bereichen auf langjährige erfolgreiche Reformerfahrungen zurückblicken, die für unsere Partnerländer von hohem Nutzen sein können. Um diese Erfahrungen nutzbar zu machen, bedarf es der Einbindung von Wissens- und Erfahrungsträger*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit. Dabei muss das Erfahrungswissen bedarfsgerecht aufgearbeitet und an kontextspezifische Gegebenheiten angepasst werden, um einen Wissenstransfer zu erleichtern.
 
Weitere Informationen zum Governance-Fonds finden Sie unter:
Seminarablauf
Themenüberblick, 10:00-12:00 Uhr:
 
Begrüßung
Martina Metz, Referatsleiterin Referat 411 Governance und Menschenrechte im BMZ
Vorstellung der GIZ
Julia Iversen, Landesdirektorin des Regionalbüros Nord der GIZ
Vorstellung des Governance-Fonds
Karen Losse, Leiterin des Governance-Fonds
Bericht aus einem Partnerland
Christian Kapfensteiner, Leiter des "Decentralisation and Administrative Reform Programme (DAR) in Kambodscha
Eine Netzwerkpartnerin des Governance-Fonds berichtet
Manuela Söller-Winkler, ehem. Staatssekretärin im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein
Die GIZ als öffentliche Auftraggeberin
Gefion Nicodem, Gruppenleiterin in Vertragsabteilung der GIZ
Closing
Karen Losse, Leiterin des Governance-Fonds
Referenten
Julia  Iversen, Leiterin des Regionalbüros Nord der GIZ. Frau Iversen studierte Politische Wissenschaften, Chemie und Lateinamerikastudien in Hamburg und Madrid. Seit 2007 ist sie im In- und Ausland für die GIZ tätig, unter anderem als GIZ-Programmleiterin „Armutsbekämpfung und dezentrale Regierungsführung“ in Bolivien und als Leiterin des Bund-Länder-Programms, dessen Ziel eine stärkere Zusammenarbeit von Bund und Bundesländern in der Entwicklungszusammenarbeit ist. Seit 2015 leitet Frau Iversen das Regionalbüro Nord der GIZ in Hamburg.
Christian  Kapfensteiner, GIZ Programmleiter „Dezentralisierungs- und Verwaltungsreform in Kambodscha“. Herr Kapfensteiner studierte "Internationale Beziehungen und Diplomatie" an der Schiller International University in Paris sowie Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit an der TU Kaiserslautern. Nach Stationen am Austrian North-South Institute for Development Cooperation (ANSI) und der Europäischen Kommission war er seit 2007 für die GIZ u.a. in Mosambik und Pakistan tätig. Seit 2019 verantwortet er die die Umsetzung und Berichterstattung des von Deutschland finanzierten Dezentralisierungs- und Verwaltungsreformprogramms in Kambodscha. Das Programm zielt darauf ab, die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen durch subnationale Verwaltungen zu verbessern.
Karen  Losse, leitet den Governance-Fonds. Sie arbeitet seit 20 Jahren in unterschiedlichen Positionen bei der GIZ. Bis 2016 war sie Seniorberaterin im Bereich der Finanzsystementwicklung. Zuvor leitete sie das BMZ finanzierte Vorhaben zur Unterstützung der Partnerschaft für „Making Finance Work for Africa (MFW4A)“. In der Zeit vertrat Frau Losse auch eine Gruppe bilateraler Geber im Executive Committee der „Consultative Group to Assist the Poor (CGAP). Ihr erster Einsatz für die GTZ war in Uganda, wo sie von 2002 bis 2005 gemeinsam mit der ugandischen Zentralbank das Vorhaben „Financial Systems Development Programme (FSD)“ durchführte.
Martina  Metz, leitet das für Governance, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zuständige Referat im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Frau Metz ist Volkswirtin und seit 1990 im BMZ tätig – in der Zentrale in Bonn wie auch im Rahmen von Auslandsverwendungen. Sie war für verschiedene thematische und institutionelle Arbeitsbereiche zuständig. Schwerpunkte lagen in den Bereichen Menschenrechte, Gleichberechtigung, internationale Finanzinstitutionen, sowie Grundsätze der Entwicklungszusammenarbeit. Sie hat das für Wirksamkeit, Qualitätsstandards und Transparenz verantwortliche Referat im BMZ aufgebaut. Vor ihrem Eintritt in das BMZ war Frau Metz im Generalsekretariat der Vereinten Nationen als Junior Professional sowie im Bereich der technischen Zusammenarbeit tätig.
Dr.  Gefion  Nicodem, Gruppenleiterin in der Vertragsabteilung der GIZ. Die promovierte Juristin war Rechtsreferendarin bei der Deutschen Botschaft in Peru und bei der GIZ in Südamerika. Nach Projektleitungen für die GIZ in Ost- und Westafrika ist sie seit 2020 als Gruppenleiterin für die Beschaffung von Dienstleistungen zuständig.
Manuela  Söller-Winkler, Staatssekretärin a.D. Die studierte Juristin Manuela Söller-Winkler trat 1992 in den öffentlichen Dienst des Landes Schleswig-Holstein ein und durchlief mehrere Stationen im Innenministerium. Im Jahr 2008 wurde sie Leiterin der Abteilung für kommunale Angelegenheiten im Innenministerium. In einer weiteren Funktion war sie rund 10 Jahre lang Landeswahlleiterin für Schleswig-Holstein. Von September 2014 bis Juni 2017 war sie als Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten in der Landesregierung von Schleswig-Holstein tätig. Seit Ende Oktober 2017 ist Manuela Söller-Winkler als Beraterin für die GIZ in Projekten zur Unterstützung von Dezentralisierungsreformen und zur Stärkung der lokalen Regierungsführung tätig.
Termin und Ort
Ort:
ClickMeeting
Online
- webbasiert


Zeitraum:
07.12.2021 10:00 Uhr - 07.12.2021 12:00 Uhr

Preis
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zur Anmeldung


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