Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


Zukunft Führung 2020
Neue (Führungs-)Kraft in der Behörde entfalten
Gegenstand des Seminars

 

 

 

 

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie auch Bürger und Unternehmen erwarten von den oberen Führungskräften in Staat und Verwaltung völlig neue Qualitäten in der Zukunftsentwicklung der Kommune, der Behörde oder der Organisationseinheit, die ihnen zur Führung anvertraut ist. Damit sind nicht nur die hauptamtlichen Verwaltungschefs und hochrangige Führungsfunktionen adressiert und gefordert, sondern in zunehmenden Maße auch die politisch Verantwortlichen. Nur wenn sich Zusammenarbeit in neuer Qualität, der Mut zu neuen Ideen abseits gewohnter Mechanismen, neue Geschäfts- und Prozessmodelle gemeinsam und konstruktiv entwickeln, wird die im digitalen Zeitalter alternativlose "Führung 4.0" ein Erfolgsmodell für alle Beteiligte!

Tagungslocation
Mitten in herrlicher Natur und dabei zentral gelegen zwischen Köln und Frankfurt – das ist nur einer der Pluspunkte unser Tagungslocation. Dazu eine hervorragende Anbindung via Autobahn und ICE, reichlich Parkplätze direkt am Haus und vor allem großzügige, helle Tagungs- und Gruppenräume in angenehmem Ambiente und mit kompletter Medienausstattung: Das moderne Tagungshotel bietet somit hervorragende und großzügige Möglichkeiten der gegenseitig inspirierenden Kommunikation und Netzwerkarbeit. Zudem können zahlreiche Kommunikationspausen zum kollegialen Austausch genutzt werden.

Zielsetzung

Auf der Tagung "Zukunft Führung" lernen/erfahren/bekommen Sie:

  • erforderliches Grundlagenwissen über die wichtigsten Facetten und Herausforderungen des digitalen Zeitalters und dessen Bedeutung für Führung,
  • mehr Klarheit über die eigene Führungsrolle und -persönlichkeit,
  • den Blick über den Tellerrand und das große Ganze systemisch im Blick zu haben,
  • wie man sich selbst adäquat steuert und organisiert,
  • die Reflexion bestehender Modelle, Denkweisen und Kompetenzen in Bezug auf Führung,
  • wie man komplexe Kommunikations- und Change-Prozesse verstehen und zum Wohle aller Beteiligten managen kann,
  • eine Brücke zu schlagen und eine gesunde Balance herzustellen zwischen "hard facts" und "soft skills",
  • einzigartige Erkenntnisse und kreative Impulse für Ihre Führungsaufgaben!
Seminarablauf

 Donnerstag, 18. Juni 2020

08:00 Registrierung und Begrüßungskaffee
09:00 Begrüßung und Einführung
Marco Weißer, fachliche Leitung und Moderation, Büroleitender Beamter und Geschäftsführer
09:15 Wirksam führen – Hirnforschungsergebnisse für den Führungsalltag      
Jochen Ludwig, Heidelberger Druckmaschinen
Durch die bildgebenden Verfahren wurde es möglich, dem Gehirn beim Denken und beim Fühlen zuzusehen. Hirnströme und die damit verbundene Hormonproduktion können gemessen und analysiert werden – ein Einblick in das „Betriebssystem“ des Menschen. Wenn wir Führung verstehen als das Erzeugen von Wirkung bei Mitarbeiter/innen liegt es nahe, dass die Kenntnis des Betriebssystems uns viele Fehlversuche der Mitarbeitermotivation ersparen und zielführende Wege aufzeigen kann. Ein besonders spannender Aspekt dabei: Das Betriebssystem ist nicht nur das der Mitarbeiter/innen, sondern zunächst mal unser eigenes als Führungskräfte. Eine Reflexion auf die eigenen Werte, unbewussten Gewohnheiten und bewussten Entscheidungen gehört also zu den Risiken und Nebenwirkungen dieses Vortrags und der anschließenden Workshops. Neben dem Verstehen wichtiger neurobiologischer Zusammenhänge geht es mir vor allem auch um die praktische Anwendung im Führungsalltag. Und schließlich um praxiserprobte Methoden, diese in die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften einzubinden.
10:00 Zukunft der Arbeit und Auswirkungen auf Führung – Ein Ausblick ins Jahr 2030+           
Christian Schoon, Zukunftswissenschaftler, Stadt Köln, FOM Hochschule und Future Impacts
Die Zukunft der Arbeit wird sich in einer anderen Formation zeigen als heutzutage. Bis 2030 entwickeln neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität, Cloud Computing oder flexible und echtzeitbasierte Kommunikationstools noch mehr als heute ihr Potenzial und verändern unsere Arbeitsprozesse. Damit aber nicht genug. In der Gesellschaft erleben wir ebenso wirkstarke Veränderungen: Mobilisierung, demographischer Wandel, digitale Kommunikations- und Konsumkulturen oder heterogener werdende Sozialstrukturen. Als behördliche Organisationen liegen Verwaltungen in den Einflusssphären von u.a. diesen Entwicklungen. Um die Anschlussfähigkeit zur Gesellschaft nicht zu verlieren, müssen sich Verwaltungen systemisch anpassen. Organisationsstrukturen und Typen von Mitarbeitenden verändern sich in Folge solcher Transformationsphasen – mal schneller, mal langsamer. Ebenso betroffen sind Führungsfunktionen und -kräfte. Auch hier sind Entwicklungen unabdingbar. Der Weisheit letzter Schluss ist dafür allerdings noch nicht gefunden. Der Vortrag wird einerseits die Entwicklungsbedingungen neuer Zukunftsformationen von Arbeit und andererseits Ableitungen für Führungskonzepte aufzeigen.  
11:00 Kaffee- und Kommunikationspause
11:30 Führen auf Distanz im digitalen Zeitalter
Dr. Joey-David Ovey, Berater und Coach mit dem Schwerpunkt öffentliche Verwaltung
Im Rahmen der digitalen Transformation und der Zunahme an Telearbeit und mobiles Arbeiten sind Führungskräfte anscheinend mit der neuen Situation konfrontiert, auf „Distanz“ führen zu müssen; es entstehen sogenannte „virtuelle Teams“. Was heißt aber „Distanz“? Was für einen objektiven Unterschied macht es wirklich, ob die Teammitglieder auf unterschiedliche Büros oder Stockwerke verteilt sind (herkömmliche Führung), oder zuhause und  unterwegs (Führung auf Distanz)? Gibt es einen Beleg dafür, dass die Arbeit am gleichen Standort einfacher und effektiver ist als die standortübergreifende oder mobile Arbeit? Um über die geographische Distanz noch leistungsfähiger und erfolgreicher zu sein, hilft das Konzept der „wahrgenommenen Nähe“, um die psychologische Distanz zwischen Teammitgliedern zu verringern. Dafür ist es erforderlich, häufiger miteinander zu kommunizieren. Zudem hilft eine Offenheit gegenüber Neuem und eine Bereitschaft, technische Unterstützungsmittel als sinnvolle, gleichwertige Ergänzung zu face-to-face-Kommunikationsmitteln zu nutzen. Damit sind Verhaltensweisen und vielmehr Präferenzen der Führungskräfte (hinsichtlich Kommunikation, Hierarchie, Status, Kontrolle etc.) direkt angesprochen. Der Vortrag soll eine Einladung dazu sein, Annahmen zu hinterfragen und die Chancen für Führung und Teams im digitalen Zeitalter besser zu greifen.
12:15 Fragen und Antworten, Diskussion und Vorstellung der Workshops       
12:30 Gemeinsames Mittagessen
13:30 Parallele Workshops mit den Referenten des Vormittags zu den Themen:
  • Wirksam führen
  • Zukunft der Arbeit
  • Führen auf Distanz
14:30 Kurze Kaffee- und Kommunikationspause / Wechsel der Gruppen
14:45 Wiederholung der Workshops:
  • Wirksam führen
  • Zukunft der Arbeit
  • Führen auf Distanz
15:45 Kurze Kaffee- und Kommunikationspause / Wechsel der Gruppen
16:00 Wiederholung der Workshops:
  • Wirksam führen
  • Zukunft der Arbeit
  • Führen auf Distanz
17:00 Diskussion, Ergebnisse und Zusammenfassung der Workshops
17:45 Ende des ersten Tages, Hotel-Check-In
18:30 Kurzer Kreativspaziergang und gemeinsames Abendessen

 

 Freitag, 19. Juni 2020

08:30 Was bleibt von Tag 1?
Marco Weißer, fachliche Leitung und Moderation, Büroleitender Beamter und Geschäftsführer
08:45 Bühne frei – Was Führung mit Präsenz zu tun hat
Edith Börner, Schauspielerin, Spezialistin für professionelle Auftrittspräsenz und Inszenierung
Führung basiert hauptsächlich auf Kommunikation. So wichtig die fachliche Auseinandersetzung ist, so entscheidend ist auch der Auftritt vor kleinem Publikum oder auf großer Bühne. Unsere äußere Wahrnehmung kann durch uns selbst, vor allem über die eigene Körpersprache und Stimme gesteuert und positiv beeinflusst werden. Ziel ist es, den selbstbewussten, sympathischen und kompetenten Auftritt weiterzuentwickeln – sei es im Rahmen einer Rede, einer Diskussion oder im Gespräch.
  • Körpersprache – Wirkung und Nicht-Wirkung
  • Raumpräsenz in jeder Situation - Eindruck hinterlassen ohne übersehen zu werden
  • Timing: Umgang mit der Zeit – Tempo beeinflusst die Wahrnehmung
  • „Bühnen“ schaffen - von der Inszenierung eines Raumes
  • Den eigenen Präsentationsstil erkennen und professionell stärken
  • Vor unterschiedlichen Gruppen überzeugen
10:15 Kaffee- und Kommunikationspause
10:45 Führung 4.0 – Verloren in der Matrix-Organisation         
Dirk Nebel, Ministerialdirigent, Abteilungsleiter Zentrale Dienste, Digitale Strategie und Breitbandversorgung im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt
Verloren in der Matrixorganisation steht sinnbildlich für die Situation in der sich alte und neue Führungskräfte seit einigen Jahren wieder finden. Neue Bedürfnisse der Generationen X, Y und Z, Herausforderungen durch eine immer agilere, schnellere und unsicherere (?) Entscheidungsfindung im Umfeld von Digitalisierung, OZG, eAkte und eRechnung. Welche neuen Fähigkeiten muss die behördliche Führungskraft besitzen, um mit der Generation Online und Smartphone und deren Work-Life-Balance-Bedürfnissen gerecht zu werden, ohne die beschränkten Möglichkeiten der öffentlichen Verwaltung zu sprengen? Welche Bedürfnisse und Erwartungen hat die Generation junger Kolleginnen und Kollegen tatsächlich? Der Vortrag versucht im Rahmen der realen Situation einer kleineren obersten Landesbehörde darzustellen, welche Anforderungen in der öffentlichen Verwaltung sowohl die Führungskraft als auch die Organisation der Dienststelle erfüllen sollten, um die Erwartungen junger Beschäftigter nicht zu enttäuschen. Dafür werden Praxiserfahrungen und Studienergebnisse verschiedener Forschungseinrichtungen dargestellt und bewertet. Dabei wird die besondere Alterssituation, die beschränkt verfügbaren Haushaltsmittel, das Tarif- und Beamtenrecht als auch die Erwartung, immer richtig zu handeln beleuchtet. Im Ergebnis werden die Kernkompetenzen der Führungskraft, die hauptsächlichen Erwartungen der Beschäftigten und die Anforderungen an die Organisation dargestellt.
11:30 Warum Führungskräfte sich mit Mediation befassen sollten?
Edmund Schaaf, Bürgermeister a. D., langjähriger Büroleitender Beamter und Mediator
"Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (MA) streiten, reden nicht miteinander, sondern übereinander! Was geht das mich an?" Antiquiertes Denken? Oder ist diese Meinung von vielen Führungskräften auch Ihre? Meinungsverschiedenheiten in der Sache helfen die beste Lösung zu finden und Fehler zu vermeiden. Persönliche Konflikte zwischen Vorgesetzten und MA oder MA untereinander können sehr teuer werden. Qualifizierte MA wollen ein leistungsorientiertes Umfeld, eine angemessene Vergütung, Gestaltungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen, Wertschätzung ihrer Arbeit … und haben "Null Bock auf Zankereien". Die Guten gehen, wer keine Veränderungsmöglichkeit hat, kündigt oft innerlich. Die Folgen kennen Sie als Führungskraft! Die Frage "Wer hat Recht?" lässt sich bei Sachfragen klären, nicht aber, wenn es um Gefühle geht. Dabei spielen Ansichten, Erfahrungen, Ängste und viele andere höchstpersönliche Gesichtspunkte eine Rolle. Da gibt es kein Richtig oder Falsch. Ein "Schiedsspruch" schafft Gewinner, aber auch Verlierer – und kann den Konflikt verstärken. Was ist Mediation, was kann sie leisten? "Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mithilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben." (§ 1 Abs. 1 des Mediationsgesetzes v. 21.07.2012, BGBl. I S. 1577). Ein Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis. Er führt die Parteien durch fachliche Begleitung durch die Mediation. In einem "geschützten" Rahmen wird ermöglicht, dass die Beteiligten ihre Sicht der Dinge darlegen, die "hinter dem Konflikt steckenden" Gefühle erforscht werden, man gemeinsam nach akzeptablen Lösungen sucht und sich zu einem gemeinsamen zukünftigen Verhalten committet. Ziel des Vortrages ist es, den Ablauf des Mediationsverfahrens und die sich daraus ergebenden Chancen zu erläutern.
12:15 Zusammenfassung, Fragen und Antworten, Diskussion und Ausblick
12:30 Gemeinsames Abschluss-Mittagsessen
Ende der Tagung
Referenten
Edith  Börner, Spezialistin für professionelle Auftrittspräsenz und Inszenierung. Diplom-Studium der angewandten Sozialwissenschaften; Ausbildung für Theater, Schauspiel und Regie. 1980-2000 als professionelle Schauspielerin/Theatermacherin tätig mit über 2000 Auftritten. Stationen: Unternehmensberatung, Marketing, Hamburg, PR-Agentur Siegburg. Seit 2012 performance consult (Infotainment und Unternehmenstheater, Training und Coaching). Lehraufträge an der TU Dortmund, TH Köln und Gutenberg Universität Mainz. Förderpreis des Ministeriums Wirtschaft und Arbeit des Landes NRW "Dienstleistungs-wettbewerbs NRW" für innovative Dienstleistung. Mentorin (Ehrenamt) für weibliche Führungskräfte-K.I.M. (Kompetenz im Management) NRW. Trainerin und Performance Coach bei der Heinrich Böll Stiftung, Kommunen und in der Kommunalen Weiterbildung.
Jochen  Ludwig, ist Berater für Organisations- und Personalentwicklung bei der Heidelberger Druckmaschinen AG. Erfahrungen in der Entwicklungshilfe, Nicht-Regierungs-Organisationen, Telekommunikation und Industrie ermöglichen einen differenzierten Blick auf unsere kulturellen Selbstverständlichkeiten. Nach Jahren in den Arbeitsfeldern IT-Training, e-Learning, Potenzialentwicklung sowie Personalentwicklungscontrolling liegen die aktuellen Arbeitsschwerpunkte in der Führungskräfteentwicklung, Facilitating von Organisationsentwicklungsprozessen und der Leitung unternehmensweiter PE-Projekte.
Dirk  Nebel, erlangte nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen mit anschließendem Referendariat im Bezirk des OLG Braunschweig sein zweites juristisches Staatsexamen im Jahr 1996. Zwischen 1996 und 2004 war Dirk Nebel als Richter in der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Sachsen-Anhalt tätig und wechselte aus dieser Tätigkeit in den Gesetzgebungs- und Beratungsdienst des Landtages von Sachsen-Anhalt. Als einer der Leiter dieses unabhängigen Beratungsgremiums der Abgeordneten und des Justitiariats der Landtagsverwaltung wechselte er 2013 in die Funktion des Leiters der Zentralabteilung für „Allgemeine und übergreifende Angelegenheiten“ in das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt. Seit November 2016 ist Ministerialdirigent Dirk Nebel als Zentralabteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt mit der Zuständigkeit für „Zentrale Dienste, Digitale Strategie und Breitbandversorgung“ tätig.
Dr.  Joey-David  Ovey, ist Organisationsberater, Moderator und Coach mit den Schwerpunkten öffentlicher Sektor, Non-Profit-Organisationen und Gesundheitswesen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Organisationsentwicklung und v.a. in der Optimierung von Kooperationsstrukturen innerhalb und zwischen Organisationen. Durch seine langjährige Beratungstätigkeit ist für ihn selbstverständlich, dass Projekte nur mit den Menschen in Organisationen und Unternehmen gelingen. Auch deshalb legt er einen besonderen Fokus auf Führungsverhalten und auf die sinnvolle Beteiligung von Mitarbeitern an Strategie- und Organisationsprojekten. Er verbindet besondere Methodenkompetenz bei Organisations- und Steuerungsfragestellungen mit der systemischen Organisationsberatung und Coachingkompetenz, und betrachtet dabei alle formellen und informellen Aspekte von Organisationserfolg aus einer Hand. Er begleitet Organisationen dabei, aus eigener Kraft Antworten auf die großen strategischen Herausforderungen zu finden. Herr Dr. Ovey hat langjährige Führungserfahrungen bei der Prognos AG gesammelt, er war zudem für Kienbaum als Berater tätig. Er hat Kunden wie den GKV-Spitzenverband, das Bundesministerium für Gesundheit, die Deutsche Nationalbibliothek und das Landesumweltamt NRW in Organisationsfragen beraten.
Edmund  Schaaf, hat Verwaltung "von der Pike auf" gelernt, war 13 Jahre lang Büroleiter, vier Jahre hauptamtlicher Beigeordneter und 16 Jahre Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur, war und ist ehrenamtlich in verschiedenen Gremien tätig und hat nach seiner Pensionierung im Jahr 2019 die Ausbildung zum Mediator abgeschlossen. Er ist einer der Autoren eines Kommentars zur rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung und zahlreicher Abhandlungen in Fachzeitschriften sowie Referent der Kommunalakademie Rheinland-Pfalz.
Christian  Schoon, ist Zukunftswissenschaftler und Foresight-Berater. Als solcher arbeitet er als freier Mitarbeiter bei Future Impacts, ist Dozent für Trendforschung und Innovation an der FOM in Neuss und Vice-Chair vom German Node des Millennium Project. Zudem arbeitet er in der Organisationsentwicklung der Stadt Köln. Bei der Entwicklung von Szenarien, Trends, Visionen und Strategien bindet Herr Schoon KundInnen, KlientInnen oder Mitarbeitende und KollegInnen partizipativ mit ein. Es geht ihm darum, die Entwicklungen zu neuen Zukunftsformationen kritisch zu hinterfragen, statt diesen blindlinks zu folgen. Dies geschieht mittels klassischer Foresight-Methoden, zum Beispiel über einen Szenario-Ansatz, Befragungen von ExpertInnen oder Workshop-Formate. Er greift aber auch auf kreative, spontane, ungewöhnliche oder irritierende Ansätze wie Gaming oder erfahrbare Zukunftsexperimente zurück. Bevor Herr Schoon als Zukunftsforscher aktiv war, arbeitete er in Berlin u.a. im sozialen Sektor. Als Mediator in Familien- und Nachbarschaftskonflikten oder Bürgerbeteiligungen, in der aufsuchenden Jugendsozialarbeit oder Schulsozialarbeit und als Leiter eines Nachbarschaftszentrums in Neukölln, arbeitete er in und zwischen interkulturellen und intersozialen Systemen. Ziel war es mit den Betroffenen nachhaltige Lösungen für die vielfältigen und komplexen Herausforderungen des alltäglichen Miteinanders zu finden.
Marco  Weißer, ist seit Jahren in Führungsfunktionen in der öffentlichen Verwaltung tätig. Er hat über 25 Jahre Berufserfahrung im öffentlichen Sektor, davon über 10 Jahre als Büroleitender Beamter in einer rheinland-pfälzischen Kommunalverwaltung. Er ist daneben auch Ausbildungsleiter und hält einen Master of Public Administration (Univ.) der Universität Kassel (Lehrstuhl Planung und Organisation von Verwaltungssystemen) sowie ein Diplom im Bereich Verwaltungsbetriebswirtschaft. Daneben ist er ausgebildeter Coach. Als geschäftsführender Inhaber eines Aus- und Fortbildungsinstituts ist er freiberuflich als Referent im gesamten Bundesgebiet tätig, sowohl als Vortragsredner als auch als Seminarleiter für Führungskräfte und Ausbilder. Darüber hinaus hat er in verschiedenen Fachzeitschriften zahlreiche Publikationen veröffentlicht. Seine beiden Bücher „Die selten beherrschte Kunst der richtigen Ausbildung“ und „Erfolgreich ausbilden“ gehören zu den meistverkauften Ausbildungsratgebern im deutschsprachigen Raum. Er ist für die Organisation verschiedener Veranstaltungen im öffentlichen Sektor verantwortlich und freut sich darauf, ab 2019 die Tagung „Zukunft Führung“ für den Behörden Spiegel moderieren zu dürfen.
Termin und Ort
Ort:
Hotel Heinz GmbH
Bergstraße 77
56203 Höhr-Grenzhausen


Zeitraum:
18.06.2020 08:00 Uhr - 19.06.2020 12:30 Uhr

Preis

899,- Euro (Endpreis)*
Der Preis setzt sich aus der umsatzsteuerfreien Teilnahmegebühr sowie
einer umsatzsteuerpflichtigen Tagungspauschale und Übernachtung zusammen.

*Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmegebühr eine Übernachtung inkl. Frühstück vom 18. auf den 19. Juni 2020 im
Tagungshotel enthält, sodass wir die Buchung eines Einzelzimmers automatisch für Sie vornehmen werden. 
Sollten Sie diese Option nicht benötigen, teilen Sie uns dies bitte im Bemerkungsfeld des Anmeldeformulars mit.

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Zur Anmeldung


Veranstaltungen nach Datum


April 2020 (48)

Mai 2020 (30)

Juni 2020 (39)

Juli 2020 (2)

September 2020 (41)

Oktober 2020 (28)

November 2020 (42)

Dezember 2020 (8)

März 2021 (2)


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