Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


PRÄSENZ: Kameratraining für den Einsatz – Erfolgreiche Kommunikation mit Medienvertretern
Gegenstand des Seminars
Im Rahmen eines an konkreten Einsatzsituationen orientierten Kameratrainings werden mit maximal 8 Einsatzbeamten verschiedene Handlungsoptionen erarbeitet, trainiert und ausgewertet, die für Kontaktsituationen mit Medienschaffenden – in zum Teil sehr dynamischen Einsatzlagen – realistisch und zielführend sind. Es werden bewusst Unsicherheiten beim Handeln und Kommunizieren vor der Kamera thematisiert und aufgelöst – insbesondere in Situationen, in denen Journalisten die Beamten aus sehr geringer körperlicher Distanz filmen.
Seminarablauf
Themenüberblick, 09:30-17:00 Uhr:
  • Sensibilisierung für die Außenwirkung der eigenen (Sprach-)Handlungen
  • Souveränität und Gelassenheit in Kontaktsituationen mit Medienvertreter/innen
  • Antizipieren von für Journalisten relevanten Themen und Vordenken möglicher Reaktionen und Antworten
  • Anwendungssichere Kenntnisse verschiedener Reaktionsoptionen und Gesprächstechniken in Kontakt- und ggf. auch Konfliktsituationen mit Medienvertretern mit konkreten Wordings
  • Kamera- und Interaktionstraining
Referenten
Johanna  Onischke, ist Rechtsanwältin im Bereich Medienrecht. Ihr besonderes persönliches Interesse am Medienrecht entwickelte sich bereits früh während ihres Studiums durch Praktika in den Rechtsabteilungen des Verlagshauses Gruner+Jahr in Hamburg und des ZDF in Mainz. Während ihres Referendariats war sie mehrere Monate in der Rechtsabteilung des Verlagshauses M. DuMont Schauberg in Köln tätig. Nach sechsjähriger angestellter Tätigkeit in einer Bonner und einer Kölner Kanzlei machte sie sich im Jahr 2009 mit ihrer eigenen Kanzlei für Medienrecht selbständig. Zu ihren Mandanten zählen Rundfunk- und Fernsehveranstalter, Verlage, Werbeagenturen, Journalisten sowie Privatpersonen. Sie berät und vertritt aber auch zahlreiche Stadt- und Kreisverwaltungen und ist Dozentin für medienrechtliche Themen bei Unternehmen, Fortbildungseinrichtungen und Verbänden.
Silvaine  Reiche, ist Polizeibeamtin und leitet gegenwärtig die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Sächsischen Staatsministeriums des Innern. Sie verfügt über ein langjähriges, fundiertes Fach- und Erfahrungswissen in der polizeilichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das sie erfolgreich in ihren Tätigkeiten als Leiterin der Stabsstelle Kommunikation der Polizeidirektion Leipzig sowie als Leiterin des Präsidialbüros im Präsidium der Bereitschaftspolizei Sachsen, als Pressesprecherin des Landeskriminalamtes Sachsen und als Referentin für Pressearbeit im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr einsetzen konnte. So hat sie unter anderem maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der polizeilichen Nachwuchswerbekampagne "Verdächtig gute Jobs", die öffentlichkeitswirksam und mit sehr positiver Resonanz umgesetzt wurde. Es ist ihr ein Anliegen, die polizeiliche Pressearbeit an den gestiegenen Bedürfnissen der modernen Mediengesellschaft zu orientieren und weiter zu qualifizieren. In diesem Kontext ist es von entscheidender Bedeutung, die Beamten für die Rechtspositionen der Medien zu sensibilisieren und gleichzeitig ihre Kommunikationsfähigkeiten im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit, besonders im Rahmen der Krisenintervention, zu stärken.
Almut  Sichler, ist Kommunikationswissenschaftlerin und gegenwärtig Pressesprecherin im Präsidium der Bereitschaftspolizei Sachsen. Nach ihrem Studium der Germanistik sowie der Sprachlichen Kommunikation und Kommunikationsstörungen war sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung der Universität Rostock tätig. Ihre wissenschaftliche und Lehrtätigkeit bezog sich unter anderem auf die Forschungsfelder Public Relations, Theorie und Praxis interpersoneller Kommunikation und Mediennutzung. Ihr besonderes Interesse gilt der Weiterentwicklung der internen und externen Behördenkommunikation im Kontext der modernen Mediengesellschaft. Hier lautet ihre Überzeugung: „Kommunikationsprozesse erfolgreich zu gestalten – sowohl medial als auch im persönlichen Kontakt – ist eine Frage der Motivation. Um als Behörde erfolgreich interagieren zu können, müssen die Bediensteten für mediale und kommunikationspsychologische Phänomene sensibilisiert und ihr Handlungspotential entfaltet und trainiert werden.
Termin und Ort
Zeitraum:
10.09.2021 09:30 Uhr - 10.09.2021 17:00 Uhr

Preis
590,- Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung


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