Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


SYMPOSIUM Neue Technologien für die Polizei
Gegenstand des Seminars

 

 

 

 

 

 

Die Polizei steht zunehmend stärker vor zahlreichen technologischen Herausforderungen. Die Digitalisierung erzeugt zum einen neue digitale Kriminalitätsformen mit der Folge einer Vielzahl neuer digitaler Spuren, z. B. im Internet der Dinge (SmartHome, AutomotiveIT).

Auch die Nutzung digitaler Identitäten mit zunehmend biometrischen Daten oder die rasante Verbreitung digitaler Währungen führen zu einer Ausweitung der Datenvielfalt und -menge, die in polizeilichen Ermittlungen bzw. Einsatzlagen neue Anforderungen an digitale Ermittlungen stellt. Auch die klassische Polizeiarbeit steht angesichts moderner digitaler Anwendungen und Verfahren vor neuen Herausforderungen, die Einsatz- und Ermittlungskräfte gleichermaßen betreffen. Die hohe Innovationsgeschwindigkeit führt in den Polizeien von Bund und Ländern bereits zu steigenden Haushaltsmittelbedarfen für Techniknachersatz und Beschaffung neuer Technologien.

Derzeit beschäftigt sich die deutsche Polizei intensiv mit dem Programm 2020. Daneben gibt es aber zahlreiche Herausforderungen und Lösungsansätze auf vielen anderen Aufgabenfeldern der Polizei. Innovative Initiativen und Ergebnisse aus Wissenschaft, Industrie und einzelnen Polizeibehörden können die Polizei insgesamt bei Ihrer Aufgabenerledigung vielfältig unterstützen.

Daher wird der Behörden Spiegel ab 2019 ein Technologiesymposium veranstalten, um relevante Zukunftstechnologien für die Polizei zu präsentieren und in einem weit intensiveren Format zu diskutieren, als es z.B. beim Europäischen Polizeikongress oder anderen Tagungsformaten möglich ist. Als Themen sind u.a. vorgesehen:

  • Führungs- und Einsatzunterstützungssysteme, Führungsmittel
  • Geoinformationssysteme für die Polizei
  • Aufklärung, Sensorik, Tracking
  • Mobile Computing für die Polizei
  • Vernetzte Fahrzeuge – Ermittlungsmöglichkeiten und Forensik
  • Künstliche Intelligenz – Optionen für die Polizeiarbeit
  • Nutzung von Virtual / Augmented Reality für Einsatz, Ermittlungen und zum Training
  • Digitale Assistenzsysteme
Zielsetzung

Hauptziel des Symposiums ist es, die teilnehmenden Angehörigen der Polizei bezüglich möglicher oder bereits bei der Polizei in Erprobung oder Anwendung befindlicher neuer Technologien gedanklich „vor die Lage“ kommen zu lassen, um besser auf die zukünftigen Entwicklungen reagieren zu können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über die derzeitigen und absehbaren technologischen Entwicklungen, die zur Verbesserung der polizeilichen Aufgabenerledigung beitragen können. Außerdem wird bei der Veranstaltung ein Schwerpunkt auf den Erfahrungsaustausch zwischen den verschiedenen Behörden gelegt.

Zielgruppe

Das Symposium richtet sich an Entscheidungsträger, Führungskräfte und Experten der Polizei, die entweder für Technik bzw. technologische Innovation in ihren Behörden zuständig sind oder die auf neue Technologien für ihre (künftige) Aufgabenerledigung angewiesen sind.

Seminarablauf

Fachliche Leitung und Moderation:
Dipl.-Ing. Dietrich Läpke, Behörden Spiegel
Kriminaldirektor a.D. Reinhard Tencz, Innenministerium Baden-Württemberg


Vorläufiger Programmablauf:

1.Tag, 6. März 2019

bis 12:00     Individuelle Anreise, Registrierung, Begrüßungskaffee

12:00          gemeinsames Mittagessen

13:00          Impuls 1:
                   Wie man bei den Führungskräften der Polizei ein Innovationsklima schaffen kann
                   Knut Lindenau, Landespolizeidirektor Niedersachsen

14:00          Themenblock A:
                   Führungsmittel, Führungs- und Einsatzunterstützungssysteme, Geoinformationssysteme (GIS) für
                   die Polizei

  • Szenario: Die Fußball Europa- Meisterschaft findet 2024 in Deutschland statt. Die Polizei und die Feuerwehr der teilnehmenden Städte bereiten sich – auch mit modernen GIS Technologien – auf diese Veranstaltungen vor. Dieser Themenblock zeigt Anwendungsmöglichkeiten von GIS von der Datenerhebung, der Planung, der Analyse bis zur operativen Einsatzunterstützung und Öffentlichkeitsarbeit. Für die richtigen Mittel zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind raumbezogene Informationen unersetzlich.

  • Einleitung: Die taktisch/technischen Forderungen der Polizei
    Jan Oelkers, Polizei Hamburg
    Christoph Lange, Polizei Hessen

  • Geoinformationen und Einsatzunterstützung – ein Überblick
    Holger Ziehm, ESRI Deutschland

  • Raumbezogene Daten zur Unterstützung der BOS
    N.N., Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation DLR ( ZKI-DE )
    N.N., Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

  • Echtzeitinformationen für den Polizeiführer
    Axel Borchert, HERE Technologies

  • Digitale Einsatzunterstützung und digitales Kräftemanagement
    N.N., EUROCOMMAND (angefragt)

  • Fazit: Erfahrungen mit dem Einsatz neuer Technologien bei einer außergewöhnlichen polizeilichen Lage
    Jan Oelkers, Polizei Hamburg

  • Vernetzung von Leitstellen der Polizei und der Feuerwehr
    Dr. Christoph Gottwald, IABG

18:00           gemeinsames Abendessen
                   
Anschließend:

  • Möglichkeit des detaillierten Studiums der angebotenen Lösungen
  • Meinungs- und Erfahrungsaustausch auch mit den Referenten

 

 2. Tag, 7. März 2019

08:00          Impuls 2:
                  
Welche neuen Technologien können die Arbeit der Polizei erheblich verbessern bzw. beschleunigen?
                   
Prof. Dr. Michael Lauster, Fraunhofer INT Euskirchen

08:45          Themenblock B:
                   
Lösungsansätze bei der Anwendung neuer Technologien – u.a. für Aufklärung, Sensorik, Tracking,
                   Bildanalyse

  • Szenario

  • Von optischen Sensoren über Bild- und Videodaten bis zur Informationsgewinnung und interaktiven Nutzung für die polizeiliche Arbeit
     Prof. Dr. Jürgen Beyerer, Fraunhofer VVS
     Dr. Ing. Markus Müller, Fraunhofer IOSB Karlsruhe

10:15          Kaffeepause

10:45          Themenblock C:
                  
Open/ Hidden Source Intelligence / Auswertung Sozialer Medien in Polizeiführungsstäben

  • Szenario

  • Ergebnisse eines Forschungsprojektes der DHPol – Analyse mittels Fachpersonal
    Franziska Ludewig, Deutsche Hochschule der Polizei

  • Situationsanalyse - Integration und Auswertung heterogener Daten in Echtzeit
    Andreas Rottenaicher, MarkLogic

12:15          gemeinsames Mittagessen

13:15          Themenblock D:
                  
Digitale Unfallaufnahme

  • Szenario

  • Möglichkeiten einer modernen und zeitsparenden Verkehrsunfallaufnahme
    N.N., LEICA Geosystems

                  Themenblock E:
                  
Virtual / Augmented Reality für Einsatz, Ermittlungen und zum Training

  •  Szenario

  • In welchen Bereichen kann VR/AR die Polizeiarbeit der Zukunft verbessern?
    Jonas Zinnäcker, Polizei Hessen

  • Tatortbegehung und Interaktionen mittels VR
    Ralf Breker, Bayerisches Landeskriminalamt

  • Einsatzplanung und Einsatzdurchführung auch für Spezialeinheiten mit VR / AR an Stadtmodellen
    N.N., ATOS (angefragt)

  • Möglichkeiten einer optimierten Aus- und Fortbildung mit VR / AR
    Oliver Schuler, TRICAT ULM

  • Praktische Anwendung durch die Teilnehmenden

18:00           gemeinsames Abendessen
                   
Anschließend:

  • Möglichkeit der praktischen Anwendung von VR / AR durch die Teilnehmenden
  • Erfahrungsaustausch auch mit den Referenten

 

3. Tag. 8. März 2019

08:00          Themenblock F:
                   
Vernetzte Fahrzeuge / Automotive IT

  • Szenario

  • Einfallstor Auto – Kriminalität am, im und mit dem Kfz
    Stefan Nürnberger, CISPA Saarbrücken

  • Vernetzte Fahrzeuge - Neue Ermittlungsansätze im Strafverfahren
    Tobias Grabowski, Innenministerium Rheinland-Pfalz

  • Praxisdemonstration an einem Kfz

11:00          Auswertung, Evaluation

11:30          Gelegenheit zum Mittagessen
                  
Abreise

Termin und Ort
Ort:
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.himmelspforten.net/anreise


Zeitraum:
06.03.2019 12:00 Uhr - 08.03.2019 11:30 Uhr

Preis

Für Angehörige der Strafverfolgungsbehörden beträgt die Teilnahmegebühr 650,- Euro zzgl. MwSt. Darin enthalten sind zwei Übernachtungen und alle Mahlzeiten während des Symposiums sowie die Tagungsunterlagen in elektronischer Form. Für Anmeldungen, die bis 31.12.2018 erfolgen, wird eine ermäßigte Gebühr von 450,- Euro zzgl. MwSt. erhoben. Für Anmeldungen, die bis 31.01.2019 eingehen, beträgt die ermäßigte Gebühr 550,- Euro zzgl. MwSt.

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