Erfahrungen austauschen und neue Lernwege nutzen in den
Führungskräfte Foren und Praxisseminaren des Behörden Spiegel


Rüstungsbeschaffung nach novelliertem CPM
Die neue zentrale Dienstvorschrift der Bundeswehr über den Ablauf von Beschaffungsvorhaben und vergaberechtliche Verortung
Gegenstand des Seminars

Wettbewerbliche Auftragsvergabe unter Geltung des spezifischen Vergaberechts der VSVgV ist in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung heute der Regelfall. Zur näheren Ausgestaltung des Beschaffungsprozesses hat die Bundeswehr ihre Abläufe vor, während und nach dem eigentlichen Vergabeverfahren detailliert in einer Dienstvorschrift geregelt, die 2018 neu in Kraft getreten ist. Der sog. CPM (Customer Product Management) schreibt verbindlich für alle Beteiligten auf der Auftraggeberseite vor, wie Vergabeentscheidungen vorbereitet, getroffen und umgesetzt werden. Dabei wird neben der klassischen Trennung zwischen Bedarfstragung und –deckung nun erstmals ein ganzer Katalog verschiedener Verfahrenswege definiert, den anbietende Unternehmen kennen müssen, um erfolgreich im Geschäft mit den Streitkräften anzubieten.

Der Workshop holt die Teilnehmer bei der bislang bekannten Methodik der Auftragsvergabe durch das BAAINBw ab und erläutert ausführlich die Unterschiede zwischen dem vormaligen CPM (nov.) und dem neuen CPM 2018. Zugleich werden die Verfahren in den rechtlichen Kontext eingeordnet. Ein taktischer Themenblock zu Rechtsschutzmöglichkeiten im Vergabeverfahren rundet die Veranstaltung ab.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.

Seminarablauf

10:00  Einführung in das Thema, Überblick über die neue Struktur des CPM und die rechtlichen Grenzen seines
           Anwendungsbereichs. Identifikation sich abzeichnender Konfliktfelder

11:00  Die Verfahrensarten des neuen CPM 2018 im Detail

13:00  Lunch Break

13:45  Fortsetzung Verfahrensarten im Detail

15:00  praktische Anwendung und Rechtsschutzfragen

16:00  Abschlussdiskussion

16:30  Ende

Referenten
Dr.  Robert  Glawe, Rechtsanwalt (M d.R.) ist Junior Partner der Kanzlei Oppenhoff & Partner in Hamburg. Er war an der Ausarbeitung eines zentralen Gutachtens zur Rüstungsbeschaffung im Auftrag des BMVg beteiligt und nimmt in der anwaltlichen Praxis für Klienten aus Industrie und Mittelstand gerichtliche und außergerichtliche Mandate wahr.
Prof. Dr.  Heiko  Höfler, Rechtsanwalt (OTL d.R.) ist Partner der Kanzlei Oppenhoff & Partner in Hamburg. Er zählt zu den ausgewiesenen Kennern der Rüstungsbeschaffung und hat bei einer Vielzahl bedeutender Vergabeverfahren in den Bereichen der Sicherheit und Verteidigung in den letzten Jahren Anbieter beraten und vor der Vergabekammer sowie gerichtlich vertreten.
Termin und Ort
Ort:
Oppenhoff & Partner Rechtsanwälte Steuerberater mbB
Neuer Wall 80
20354 Hamburg


Zeitraum:
06.12.2018 10:00 Uhr - 06.12.2018 16:30 Uhr

Preis
650,- Euro zzgl. MwSt.
Zur Anmeldung


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